Bei mir findet keine "klassische Wortwahl" statt, das nennt man schlicht und einfach deutsche Rechtschreibung. Mir geht es einfach gegen den Strich bei solchen Themen von Inklusion zu sprechen, weil sich irgendwann mal jemand ausgedacht hat, dass mit in diesem Kontext dem Wort "Spieler" nur männliche Spieler gemeint wären. Aus meiner Sicht ist das heuchlerisch und für Moralapostel eine gute Möglichkeit sich künstlich aufzuregen oder auch zu provozieren und sich vermeintlich über andere zu stellen als der bessere Mensch.
Nach aktuellen Studien gendern übrigens 80% der deutschen nicht im Alltag, über zwei Drittel lehnen es generell ab und auch die Mehrheit der Frauen. Besonders interessant daran ist, dass im Laufe der Zeit der prozentuale Anteil an Ablehnung immer weiter ansteigt. Also kein "ist nur etwas woran man sich gewöhnen muss" sondern einfach nur ein scheinbar temporäres Ding das auf der bereits abebbenden Woke-Welle geritten ist.
Das wars von mir zu dem Thema
Ich gendere idR auch nicht, aber nicht aus Protest, sondern Gewohnheit.
Dein Argument deines zweiten Absatzes ist btw. das dümmste, was man bringen kann. Egal, was die Demokratie uns an Freiheit oder was auch immer gebracht hat, es wurde am Anfang nicht von der Masse angenommen.
Angefangen beim Frauenwahlrecht, über Rauchverbot in öffentlichen Busse, Anschnallpflicht im Auto, etc. - was gab es da für "Wutbürger", die aus Trotz dagegegen waren.
Und heute? Findet das wohl jeder völlig normal und sinnvoll.
Vergewaltigung in der Ehe war bis knapp 2000 zB noch keine Straftat der Vergewaltigung. Schlimm, dass Dinge verändert werden, oder?
Und aufgeregt hast dich nur du.
Bizarr wird es, dass du das kommentierst, dass die "andere Seite" sich darüber aufregen, andere belehren würde, dabei ist es genau anderherum idR.
Hier im Forum, wie man an deinem Beispiel bestens fest machen kann, aber auch in der Masse der Gesellschaft.
Die unzufriedenen Menschen, die Wutbürger regen sich auf, wollen keine Veränderung.
Wie gesagt, das traf in der Vergangenheit auf alles zu, von Frauenwahlrecht bis zum Rauchen im öffentlichen Bus. Stets mit dem dummen Argument, dass die eigene Freiheit eingeschränkt werde, wenn man im Bus nicht mehr rauchen dürfe.
Dabei wird nicht erkannt, dass diese Veränderungen immer ein Zugewinn an Fortschritt und Freiheit bringen, das verharren auf der Natur, auf dem "so war es immer", stets das Gegenteil bewirkt. Denn früher war alles schlechter, es gab keine Demokratien, keine Mitbestimmung, keine Freiheit.